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Wo Europa anfängt: Donaudelta, Dobrudscha und die Spur nach Westen

Shownotes

Fetești, Rumänien. Ich bin seit zwei Wochen auf der Donau unterwegs ich und fahre diese ganze Zeit in die falsche Richtung. Zumindest behauptet das die Donau selbst, der einzige große Strom Europas, dessen Kilometer von der Mündung aus gezählt werden.

Im Donaudelta und in der Dobrudscha beginnt also unsere Reise. Am Donaulimes der Römer, bei den Lipowanern im Schilf und bei der Frage, warum in Rumänien noch heute eine romanische Sprache gesprochen wird. Dort wird sich aber auch sehr Grundlegendes zeigen, etwa wie die Donau den Menschen aus der Steppe eine Spur nach Westen gelegt hat – die Geschichte der Besiedlung Europas aus dem Osten. Nicht zuletzt stellen wir auch schon die große Frage für diese gesamte Serie: Hat die Donau Europa verbunden oder getrennt?

Willkommen bei Folge 1 von „Die Narbe Europas".

Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Deja-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst.

Links zur Episode

Quellen

  • Nick Thorpe: Die Donau. Eine Reise gegen den Strom
  • Peter F. Sugar: Southeastern Europe under Ottoman Rule, 1354-1804
  • Claudio Magris: Donau. Biografie eines Flusses

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Transkript anzeigen

00:00:00: Mein Name ist Ralf, ich bin Historiker und in dieser Geschichte gehen wir gemeinsam an die Wurzeln unserer Welt auf das wir sie mit neuen Augen sehen.

00:00:10: Und damit willkommen bei Die Narbe Europas!

00:00:38: In dieser Serie fahren wir gemeinsam mit dem Schiff die Donau hinauf von Rumänien bis in meine Heimat Krems in der Wachau Mit dem Ziel die Geschichte Europas mal anders zu sehen nicht anhand nationaler Grenzen sondern eben anhand eines Flusses, anhand der Geografie.

00:00:58: Und letzte Woche hast du ja – so hoffe ich zumindest schon kurz von mir gehört!

00:01:03: Ich habe mich da aus meiner Kabine in diesem Kreuzfahrtschiff bei dir gemeldet, das da gerade irgendwo im rumänischen Nirgendwo halt gemacht hat.

00:01:12: In einem gottverlassenen Ort namens Fidescht.

00:01:17: Um jetzt aber zu verstehen, warum ich an diesem Abend mit so tief philosophischen Gedanken im Kopf in meiner Kabine gesessen bin muss ich dir glaube ich zum Start mal kurz erklären wie diese Reise überhaupt zustande gekommen ist.

00:01:30: Aber solltest du das bisher nicht getan haben?

00:01:33: Dann würde ich dich bitten abonnier doch dieses Show ganz schnell in der App wo du sie gerade hörst dann verpasst Du die weiteren Folgen dieser Serie nämlich auch mit Sicherheit nicht.

00:01:42: Ja, und außerdem möchte ich dich auch herzlich in meinen wöchentlichen E-Mail-Newsletter den Geschichtshappen einladen.

00:01:48: Weil während dieser Serie jetzt – also im Herbst, es ist Jahrtausendsechsundzwanzig – werde ich dort neben den üblichen, wöhnlichen historisch inspirierten Gedanken anstößen!

00:01:58: Auch Fotos vom jeweiligen Abschnitt der Reisermittelteilen.

00:02:02: Ich glaube damit kann man noch ein deutlich besseres Gefühl dafür bekommen worüber ich in dieser Serie spreche wo wir uns da eigentlich befinden.

00:02:09: Ein Gefühl für diesen Raum auch bekommen.

00:02:11: Also wenn dich das interessiert, melde dich gerne an.

00:02:14: Ist natürlich vollkommen kostenlos.

00:02:15: Abmeldung jederzeit mit einem Klick möglich!

00:02:18: Du kennst dich aus der Link ist unten oder auf ralfkrabuschnik.com slash newsletter.

00:02:25: Okay Warum saß ich im April also auf diesem Schiff?

00:02:31: Ich war da nicht als Gast sondern tatsächlich war ich als Boardlektor unterwegs.

00:02:37: So kannst du dir vorstellen, der Typ, der da den Gästen irgendwann zwischen Frühstücksbuffet, Kaffee und Kuchen und dann wahlweise entweder Land oder Saunagang erklärt hat warum diese Festung an der wir gerade vorbeifahren.

00:02:51: Da steht wo sie steht und warum das wichtig und interessant ist.

00:02:55: also ganz ehrlich jetzt für mich ist es so nah einem Traumjob wie es irgendwie sein kann war wirklich ziemlich großartig.

00:03:03: Ein paar Vorträge hier, immer sehr nette Gespräche mit den Gästen da und dazwischen auch noch ordentlich Zeit zum Genießen, zum Entspannen, zum Neuorte kennenlernen und so meine diversen Halbsprachkenntnisse ein bisschen auszureizen.

00:03:18: Also wirklich wie gesagt Traumjob!

00:03:22: Insgesamt war mein Schiff auf dieser Reise für achtzehn Tage unterwegs von Passau bis ins Donordelter und dann wieder zurück.

00:03:30: Aber ich bin eben am Rückweg schon in Wien ausgestiegen und für mich waren es dann sechzehn Tage an Bord.

00:03:36: Und währenddessen insgesamt sieben Länder und über zweitausend Kilometer hin- und wieder zurück Ja, auf der Mitte dieser Reise direkt am Umkehrpunkt da liegt eben dieses Fetächt.

00:03:52: Dass sich die Geschichte hier starte hat dabei eine ganze Reihe an Gründen.

00:03:57: Einen habe ich ja letzte Woche schon genannt Das ist das Buch von Nick Sorb Und seine, wie ich finde ziemlich zutreffende Erkenntnis.

00:04:04: Dass der Weg von der Mündung Strom aufwärts deutlich mehr Sinn ergibt als umgekehrt.

00:04:11: Aber eigentlich sieht das ja wenn man so will sogar die Donau selbst so.

00:04:15: Das darf man an der Stelle auch nicht ganz vergessen Weil dieser Fluss hat eine eigenartige Besonderheit Die Donau ist der einzige große Strom Europas und ich glaube einer von wenigen auf der Welt Der seine Kilometer von der Mündung auszählt Nicht von der Quelle.

00:04:31: Das heißt, Flusskilometer Null der Donau liegt in einem Ort namens Sulina.

00:04:35: Das ist im Donordelter in Rumänien.

00:04:38: Belgrad ist dann zum Beispiel Kilometer-Tausend-Einhundert-Siebzig Budapest-Tausend-Sechsundzechsechsundvierzig Wien-Tausendneunhundundzwanzig und mein Heimatstadtkrebs bei ziemlich genau zweitausend.

00:04:53: Und das finde ich ja an und für sich schon mal schön!

00:04:55: Weil für so verwöhnte Mitteleuropäer wie unser einer ist es ja auch einfach mal ganz gut, so eine leicht demutfördernde Erfahrung zu haben dass man in so einer Liste erst ziemlich weit hinten landet.

00:05:09: Warum das aber so ist?

00:05:10: Dafür gibt's zwar ein paar Gründe ich bin jetzt aber wirklich kein großer Experte.

00:05:15: der praktische nautische Grund ist ja irgendwas wegen Donaukommission und internationalen Standards mit der Schifffahrt Kann ich dir gar nicht genau sagen, es gibt aber einen zweiten und viel lustigeren Grund und den kenne ich entsprechend viel besser.

00:05:30: Weil man konnte sich auch nie so richtig einigen wo dieser Fluss eigentlich anfängt.

00:05:35: Offiziell entsteht die Donau in Donaueshingern im Schwarzwald aus dem Zusammenfluss von Prigach und Breck Und da steht –so habe ich mir zumindest erzählen lassen– Ich war dann nie auch ein schöner Barockabrunnen und da wird das alles ziemlich zelebriert.

00:05:52: Andererseits gibt es halt leider ein Problem mit der ganzen Story.

00:05:57: Die Präge ist länger als die Prigach, ja und wenn man jetzt generell einen Fluss ernsthaft nach seiner längsten Quelle bemessen will dann muss man ja die präg weiter rauf gehen.

00:06:07: und ja die entspringt eben in Furtwangen.

00:06:10: das ist nochmal fünfzig Kilometer westlich von Dona Eschingen Und auch Furt Wangen sagt jetzt natürlich Ja.

00:06:16: also wenn die die prägt wird er quasi zur Donau.

00:06:19: Entsprechend ist hier die Donauquelle Und die zwei Orte streiten sich darüber.

00:06:24: Seit über hundert Jahren!

00:06:27: Ja und währenddessen hat sich die restliche Welt halt offensichtlich gedacht, na gut dann zählen wir halt mal diese Donau von der anderen Seite weil bis darauf an Kilometer null oder von mir aus fünfzig oder was auch immer die wollen da verirrt sich sowieso kein Schiff hin.

00:06:46: machen wir das einfach so.

00:06:48: Das wäre jetzt also ein Grund diesen Fluss von Osten nach West-Söderqueren und eben nicht umgekehrt, aber es gibt schon nochmal bessere Gründe dafür.

00:06:58: Die Donau ist da etwas hat da unten nämlich auch was ganz anderes als die meisten von uns sicher kennen.

00:07:04: also jeder und jede die jetzt zuhört und vielleicht doch schon mal das eisende Tor durchfahren hat von dort aus dann in Richtung Rumänien, Bulgarien in Richtung Osten raus gekommen ist der oder die weiß Dieser Fluss ist wirklich riesig.

00:07:19: Das ist eine monumentale natürliche Barriere dort, man sieht da eine endlose Weite links Rumänien rechts Bulgarien und das ist wirklich in einer Größenordnung die habe ich noch nicht oft gesehen.

00:07:32: Ich glaube generell gibt es so eine Form von natürlicher Grenze In dieser Größe in Europa jetzt vielleicht abseits der Alpen oder so Wirklich selten Ja.

00:07:43: und wie folgenreich diese Tatsache dieses riesigen wirklich breiten Flusses da ist.

00:07:48: Das zeigt sich ja auch daran, dass es noch bis heute in der gesamten rumänisch-pulgarischen Flussgrenzregion müssen wollen also den Teil der pulgarisch-romanischen Grenze der eben von der Donau gebildet wird es nur zwei Brücken gibt und diese riesige natürliche Grenzlinie die geht er von dort trotz allem weiter immer weiter von Ost nach West durchtrennt unseren Kontinent damit fast komplett.

00:08:15: Also wie gesagt Fast.

00:08:17: Aber ich glaube, diese Länder die dann jenseits des Schwarzwalds liegen bis zum Atlantik können wir auch ignorieren.

00:08:24: was ist denn da bitte jemals passiert?

00:08:26: und ich glaube damit dass man die Geschichte Europas entlang einer solchen natürlichen Barriere wie der Donau eben doch auf eine Art erzählen kann, die man sonst nicht findet.

00:08:38: Für mich ist ja auf jeden Fall dieser Gesamtheit an Gründen Rechtfertigung genug das so zu machen.

00:08:44: Es gibt es aber nur ein Problem der man versucht aus dieser geografischen Tatsache irgendeine große historische oder kulturelle Lehre abzuleiten.

00:08:53: Weil wenn du jetzt die Leute entlang der Donau einfach nach ihrer Meinung über den Einfluss dieses Flusses fragst, also wie sie die Bedeutung dieses Flüsses einschätzen würden dann wirst du wahrscheinlich von Rumänien bis Rauf und nach Baden-Württemberg von den Menschen die gleiche politisch korrekte Antwort bekommen?

00:09:12: Ja klar!

00:09:13: Flüsse verbinden Menschen, die Donau ist ein Kulturaum.

00:09:16: Ist ein Band das Europa zusammenhält.

00:09:20: Irgendeine Inviration raus und naja es klingt ja auch wirklich schön.

00:09:25: Ziemlich harmonisch ich würde sagen geradezu romantisch Ja und dementsprechend steht das hier auch so zumindest in irgendeiner Form in so ziemlich jedem zweiten Tourismus Prospekt von allen Donauorten von Ulm bis Russa.

00:09:40: Und diese Aussage Die ist zwar jetzt auch nicht falsch, aber so wirklich richtig ist sie eben auch nicht.

00:09:49: Die selbe Donau die angeblich einen ganzen Kulturraumpräg zu einem Band ist und verbindet – die war bei Jahrhunderten weg ja auch eine der härtesten Grenzen, die dieser Kontinent je gekannt hat.

00:10:01: Eine Grenze nicht nur zwischen Reichen und Herrschern sondern eigentlich zwischen nichts Geringerem als Zivilisation und Barbarei!

00:10:12: entlang ihr Verlief der Limes.

00:10:15: Später trennt er die selbe Donau dann sogar ganze Glaubenssysteme Christentum im Norden, Islam im Süden und an irgendwann Kommunismus- und Kapitalismus zumindest teilweise.

00:10:27: Und auch heute noch bildet sie zumindest einen Teil der EU Außengrenze.

00:10:32: Also was ist es denn jetzt?

00:10:35: Verbindet dieser Fluss aus den Kontinenten nun oder trennt her Werbung?

00:10:43: Was man auf so einer Reise auch sehr spürt, sind die Vorteile der EU.

00:10:48: Ich bin da ja durch sieben Länder gefahren und die meiste Zeit über ist man eben in der EU.

00:10:54: oft zahlt man mit Euro und vor allem kann das Handy nutzen – insbesondere die Daten am Handy!

00:11:02: Bis man dann die Durchsage am Schiff hört, liebe Gäste bitte jetzt unbedingt Roaming ausschalten.

00:11:09: wir betreten Serbien Und das sollte man auf jeden Fall tun.

00:11:14: Wenn man das einlässt, ich glaube wenn man Zeit für eine Megabyte irgendwie zehn Euro beim normalen Datenplan aus Österreich oder Deutschland kein Internet zu haben in Serben ist auch wieder blöd allein schon für Google Maps und deswegen bin ich froh mir vorher schon was überlegt zu haben und mir Saili runtergeladen zu haben.

00:11:31: Saili is deine App mit der du auf deinem Handy eine virtuelle SIM Card einrichten kannst.

00:11:37: Das heißt Du gehst in die App rein, was sind Beinstellungen?

00:11:39: Suchst deinen Datenplan für ein Land deiner Wahl aus.

00:11:43: Die kosten so ab ein paar Euro und für eine Zeitraum deiner Wahl.

00:11:47: Und sobald du dann im Land bist – in meinem Beispiel ich in Serbien kann ich einfach auf diese virtuelle SIM Card switchen.

00:11:53: das wird in der App auch alles erklärt und ich habe einfach Internet.

00:11:56: Das ist auch schon bezahlt mit diesem Fixpreis.

00:11:59: Ich muss mir keine Gedanken mehr machen.

00:12:02: Für mich hat das auf dieser Reise in Seattle wunderbar funktioniert.

00:12:05: Deswegen habe ich mir kurzerhand einen Empfehlungscode von Saili geholt und wenn du irgendwo im Ausland bist, also nicht EU-Ausland, egal woauf der Welt fasst dann kannst Du Saili auch nutzen.

00:12:17: Du gehst einfach in deinen App Store, suchst nach Saili S A I L E Und wenn du dort deinen ersten Datenplan dann kaufst Dann kannst Du den Code déjà vu eingeben Einfach alles zusammengeschrieben d e j a v u und sparsst auf eben diesen ersten Datenplan gleich vier Euro, bei mir fällt auch ein bisschen was raus.

00:12:38: Und vor allem du schuldest deinem Handyanbieter danach nicht irgendwie hunderte oder tausende von Euros!

00:12:44: Schau es dir liebend gerne an, Seili.

00:12:46: ich bin wirklich Fan... ...und jetzt machen wir weiter Werbung.

00:12:51: Ende Verbindet die Dona oder Trenzi?

00:12:57: Na komm wenn ich darauf jetzt schon eine klare Antwort hätte dann müsste ich diese Serie wohl kaum machen.

00:13:03: noch viel schlimmer Du müsstest sie nicht hören!

00:13:06: Also dem werden wir uns schon ganz langsam nach und nach annähern müssen.

00:13:11: Und da ist es jetzt wohl auch höchste Zeit, dass ich dir mal erzähle was wir heute und dann auch in den kommenden Episoden überhaupt gemeinsam vorhaben.

00:13:20: Heute beginnen wir eben ganz unten an der Donau – und damit auch ganz vorne in der Geschichte weil neben der Reise selbst von Ost nach West will ja auch die Geschichte chronologisch von Vorne bis hinten für dich aufrollen.

00:13:34: Wir werden in Rumänen heute also zuerst über den Einfluss dieses Flusses auf, ja eigentlich nichts weniger als die erste Besielung Europas sprechen vor vielen Tausenden von Jahren.

00:13:44: Wir werden uns aber dann sehr schnell vorarbeiten zum Römischen Reich.

00:13:49: Nächster Woche legen wir dann in Vidin an – das ist im äußersten Nordwesten Bulgariens und dort kommen wir langsam aus der Antike raus und wenden uns eine Zeit zu mit der ich mich in dieser Serie ganz besonders auseinandersetzen will nämlich der Ära der Osmanen.

00:14:06: Ja und in Folge drei, in Belgrad wird die Grenze dann fallen an dieser so strategischen Stelle am Zusammenfluss von Donau und Sabe.

00:14:16: da werden wir den Durchbruch der Sultane aus dem Balkanraum rein in die panonische Tiefebene sehen wo es dann jenseits der Donau kein Halten mehr gibt.

00:14:26: das wird dann Folge vier nochmal ganz besonders deutlich machen.

00:14:30: Wir werden da über den kleinen Donauort Mohartsch reden, wo ein letztes ungerisches Aufgebot vernichtend von den Osmanien geschlagen wird und infolge dessen dann auch ein osmanches Heer bis nach Budapest zieht.

00:14:42: Und sogar noch weiter – fünftelneunundzwanzig bis vor die Tore Wiens.

00:14:48: Das?

00:14:49: Und dann vor allem die zweite, noch viel berühmtere Belagerung Wiens.

00:14:52: hundertfünfzig Jahre später schauen wir uns in Folge fünf an!

00:14:56: Von Wien aus Und damit dann auch den Moment, an dem das Osmanische Kriegsglück endgültig kippt.

00:15:02: Ja und dann ist auch schon langsam Schluss!

00:15:05: Weil in der letzten Folge, Folge sechs machen wir einen Stopp im Krems meiner Heimatstadt wo ich dir dann sagen will was ich am Ende von dieser für mich sehr prägenen Reise eigentlich mitgenommen habe und dass ich jetzt von diesem Fluss halte.

00:15:19: Ich werde in diesen sechs Folgen immer wieder mal ein wenig hin- und herspringen Von kleinen Anekdoten vor meiner Reise hin zur großen historischen Erzählung, um die Osmanenkriege und der einen oder anderen Geschichte drum herum.

00:15:33: Aber ich hoffe es wird trotzdem halbwegs gut nachzuvollziehen sein!

00:15:37: Ich weiß gerade jetzt Folge eins da ist recht viel drin aber ich glaube ich habe die Struktur sonst ganz gut in Fesseln legen können in der Vorbereitung und ich bin guter Dinge dass wir gemeinsam da durchkommen werden.

00:15:49: Und?

00:15:50: Es beginnt eben alles in Vertest.

00:15:55: Ganz für den Start jetzt Bevor wir überhaupt über Sultane und Festungen oder sonst was reden können, müssen wir ja eine kleine, klitzekleine Frage stellen.

00:16:05: Nämlich warum lebt denn in Europa überhaupt irgendwer?

00:16:10: Und die Antwort darauf, so erstaunliches ist, ist doch auf eine gewisse Art recht eng mit diesem Fluss der Donau verknüpft.

00:16:17: Einerseits weil ja Wasser sowieso immer ein guter Grund für Menschen ist sich irgendwo anzusiedeln vor allem Flüsse.

00:16:24: Noch viel wichtiger aber, weil Europa ja logischerweise nicht von Westen her besiedelt wurde.

00:16:30: Wir sind ja kein Haufen mehr Jungfrauen sondern natürlich kamen die Leute von Osten und Südosten also aus Asien Die Leute, die da um vor rund acht tausend Jahren als erste auch die sesshafte Lebensweise Landwirtschaft, Keramik was man heute noch so findet Und auch dörfliche Strukturen in Europa gebracht haben, die kamen aus Anatolien Also die kamen über den Balkan und sind dann von dort weiter nach Nordwesten gezogen.

00:16:57: Andere wiederum kamen immer wieder über die zentralasiatische Steppe, dann entlang des Schwarzen Meers also an der Nordküste in der heutigen Ukraine.

00:17:06: aber es ist eigentlich auch fast gleichgültig weil früher oder später treffen all diese Leute auf die Donau.

00:17:13: Und Nick Thorpe in dem Buch das ich jetzt schon öfter erwähnt habe beschreibt er's auch ziemlich schön.

00:17:18: Er schreibt nämlich konkret mit dem Blick auf diese zugewanderten Steppenreiter sinngemäß, die Donau hat den Menschen aus der Steppe eine Spur gelegt und eine Pferde nach Westen.

00:17:32: Was war das?

00:17:34: Egal!

00:17:35: Wenn wir uns dann anschauen wo die großen neolitischen Kulturen also der Eisenzeit in Europa liegen wie wir sie zumindest kennen, dann folgen die auch ziemlich genau dem Lauf der Donau.

00:17:46: Wir haben da Kulturen in Stadtschevo, Winscher.

00:17:49: Das ist wirklich so eine Perlenkette die sich da entlang der Donau in Richtung Westen zieht, so in Richtung Serbien rüber was ja schon mal ein Punkt für das Team die Donau verbindet.

00:18:01: und da folgen gleich einige Punkte mehr weil das Ganze hört auch nicht auf dieselbe Route wie diese allerersten modernen Menschen und dann die ersten sehr saften Menschen später usw.

00:18:11: Die haben ja auch später noch alle möglichen Leute genommen, die aus dem Osten nach Europa gekommen sind.

00:18:17: Und ich meine da kommen ja doch so einige!

00:18:19: Die Hunden im vierten fünften Jahrhundert, die Erwahren dann im sechsten, die Bulgarien im siebten, die Median also Ungarn im neunten, dann auch noch die Mongolen im dreizenten... Steppenreiter Ja und noch ein wenig später auch die Osmanen wenn auch aus einer leicht anderen Richtung.

00:18:40: Aber gut dazu kommen wir noch.

00:18:43: Am Ende landeten eben ganz, ganz viele dieser Leute an der Donau oder konkret eigentlich am letzten Ausläufer des erasischen Steppengürtels, der eben da an einer Donau liegt.

00:18:53: Nämlich in der sogenannten Dobrucha.

00:18:56: Das ist da irgendwo bei Vertächt.

00:18:59: Aber okay Ich weiß jetzt auch was du denkst Frühgeschichte ist jetzt eben Frühgeschichten und glaub mir ich stimme dir auch zu Auf unser Leben von heute hat die Migration irgendwelcher vorgeschichtlicher Steppenvölker aus Zentralasien jetzt wirklich keinen allzu direkten Einfluss und daher interessieren die ja auch kein Schwein.

00:19:21: Worüber die Leute beim Blick auf die Geschichte Europas aber seit Jahrhunderten und Jahrtausenden ständig reden, und für die sich wirklich jedes Schwein interessiert – das kommt als nächstes und ist halt wieder mindestens genauso eng mit der Donau verknüpft!

00:19:35: Das römische Reich Ja und da, wenn wir uns jetzt langsam der klassischen europäischen Geschichtserzählung zuwenden, beginnt dieser Fluss dann doch auch langsam sein anderes Gesicht zu zeigen.

00:19:49: Für das Imperium Romanum wurde ja die Donau mit ihrer Expansion an langsam zu etwas – was sie ja noch sehr lange bleiben würde – eine Grenze!

00:19:58: Der berühmte Limes oder zumindest einer der... Mein Dateien ist lange her.

00:20:11: Ein Teil des Limes halt, ne?

00:20:13: Und ich meine gerade der Donau-Limes.

00:20:14: das war ja wirklich eine ziemlich lange und zu guten Teilen auch ordentlich befestigte Grenzlinie die in doch sehr unterschiedliche Ausführungen aber doch vom schwarzen Meer bis nach Bayern hineingereicht hat und daher fast immer entlang der Donauer mit Kastellen, Wachtürmen, Flottenstützpunkten Legionslagern dir dann oft später zu größeren Städten der Region werden sollten wie Wien, Budapest und Belgrad.

00:20:42: Die Logik dahinter die ist halt gleichermaßen einfach wie zeitlos weil das muss ich dir jetzt glaube nicht groß erklären ein breiter Fluss für die Donau vor allem am Unterlauf ist halt echt die billigste Mauer die du haben kannst.

00:20:55: Du musst sie gar nicht erst bauen Sie is ja einfach da.

00:20:59: Ja und spätestens ab diesem Moment hat Europa nördlich und südlich der Dona eben auch zwei ziemlich unterschiedliche Richtungen eingeschlagen.

00:21:09: Wir haben die klassisch-römische Antike im Süden mit allen ihren Errungenschaften und allem, was man ebenso mit der Zeit verbindet... ...und dann halt – ja du weißt schon!

00:21:18: Die olle Germanin Barbarei im Norden.

00:21:21: Und naja?

00:21:23: Da haben wir halt auch das Grunddilemma dieser Serie in der ersten Folge gleich kennengelernt.

00:21:29: Wir sind doch nicht mal so richtig mit der Antike durch….

00:21:31: und über die Antike will ich in dieser Serie gar nichts zu wirklich reden.

00:21:35: Und schon hat dieser Fluss beides getan.

00:21:38: Er hat die Menschen hergebracht und verbunden, sie zusammengebracht – er hat es hier dann aber auch getrennt!

00:21:46: Aber machen wir jetzt mal an der Stelle kurz einen Halt.

00:21:50: Ich will mit dir nämlich noch ein Moment bei Rumänien bleiben.

00:21:55: Weil dieses heutige Rumänian ist ja bei all dem was wir gehört haben trotzdem ein ziemlicher Sonderfall.

00:22:01: Hier hat ihr das römische Reich nördlich der Dona etwas hinterlassen, was es sonst nichts getan hat?

00:22:07: Nämlich seine Sprache.

00:22:10: Rumänisch ist eine romanische Sprache, verwandt mit Italienisch oder Spanisch und passiert auf Latein.

00:22:17: So als alter Slavist ist das ja gar nicht meine Stärke, also meine eigenen immer noch ziemlich überschaubbaren rumänischen Künste.

00:22:24: die wurden auch auf der Reise auch immer wieder mal ordentlich getestet, Cepulomia.

00:22:29: aber es ging dann auch irgendwie... Auf dem Rückweg?

00:22:33: von diesem kleinen Bahnhof in Verdächt zum Schiff

00:22:35: z.B.,

00:22:35: da bin ich mal falsch abgebogen und bin in irgendwie ein Revier von Sträunen und Hunden gekommen, die man echt gar keine netten Zeit genossen... Und einen Local hat mich dann mehr oder weniger da gerettet und hat mich daraus geführt runter zur Straße und dabei haben wir uns irgendwie ziemlich nett unterhalten, er hat mir gefragt woher ich komme was ich hier mache usw.. und es ging irgendwie auf romänisch!

00:22:57: Und trotzdem ist das ja eigentlich ein kompletter Wahnsinn dass ich mich hier irgendwo im tiefen Osten Europas oder zumindest der heutigen EU, mit einem Abkömming von Latein rumschlagen muss.

00:23:10: Ich meine die Römer sind wirklich nur ein einziges Mal so richtig über die Donau gezogen an der Stelle das war unter Kaisa Trajan im Jahr hundertzechs und er hat das Gebiet dann auch erobert und zur Provinz gemacht.

00:23:23: übrigens war da es auch die einzige Provinzen nördliche Donau egal wo in Europa.

00:23:28: aber dass ihr daran ist halt auch Das hat danach nur hundertfünfundsechzig Jahre gehalten.

00:23:33: Und das ist ja für römische Verhältnisse wirklich nicht so lang.

00:23:37: und dann haben sie die Römer auch schon wieder zurückgezogen, und wie das dazu führen konnte dass die latinische Sprache sich trotzdem so verburzelt hat oder ob sie das überhaupt getan hat oder Ob das nicht vielleicht später über den südlicheren Balkan doch wieder in Richtung Norden gekommen ist?

00:23:52: Das ist alles mehr als unklar und wir werden es wahrscheinlich auch nie so wirklich wissen können.

00:23:57: Aber Fakt ist Romanisch ist eben eine romanische Sprache.

00:24:01: In einem Birstern oft beschrieben wird, Slavischen Meer und für alle von euch die Lateine vielleicht mal gelernt haben oder eine andere romanische sprache sprechen.

00:24:11: Französisch ist immer so das schwierigste glaube ich.

00:24:13: aber wenn man zum Beispiel spanisch oder italienisch kann dann kommt man in Rumänien tatsächlich ganz gut zurecht.

00:24:19: und ich will ja mal ganz schnell in diesem kleinen Exkurs wo wir gerade sind was um Kultur und Tourismus und was auch immer geht will ich dir auch mal kurz zeigen, wie sehr sich Rumänisch heute von den anderen Sprachen in dieser Region unterscheidet.

00:24:33: So ein paar Beispiele Wasser Das heißt auf Rumänische Appa kommt von Aqua Auf Serbisch.

00:24:41: so als ein anderes Beispiel ist es komplett anders.

00:24:44: Da ist Wasser Woda.

00:24:46: Und auf Ungericht zum Beispiel Wies.

00:24:49: Dann nehmen wir Brot Auf rumänisch Poine Von Parnis Also und so weiter.

00:24:56: Und sofort auf Serbisch Klebb, auf Ungerisch Tenier!

00:25:01: Dann nehmen wir Fisch.

00:25:02: Fisch wäre auf Rumänisch Peste von Bissis bis Kis.

00:25:08: Wie gesagt, Latein aber auf jeden Fall Pesque.

00:25:11: Peske glaube ich auch italienisch ja und wieder ganz anders auf Serbsch Diba oder auf Ungernisch Hall.

00:25:19: Also ich glaube du siehst den Punkt, wenn du jetzt eben italienisch oder spanisch kannst dann wirst du auf dem Markt im Buch rest deutlich mehr verstehen als du erwarten würdest und vor allem deutlich mehr als zum Beispiel in Belgrad.

00:25:32: Oder Gottbewahrer ist der Name im Budapest Und das ist dann doch verdammt bemerkenswert und führt uns irgendwie auch wieder zurück zur Donau.

00:25:42: Die Römer haben diese zwar jetzt einerseits zu ihrer Grenze gemacht, zu einer Linie zwischen Zivilisation und Barbarei wie sie es sahen.

00:25:51: Und doch zählt zu ihrem Erbe auch eine lateinische Sprache deutlich nördlich dieses Flusses.

00:25:57: Geschichte ist halt auch manchmal kompliziert.

00:26:00: Aber naja einfach ist ja in diesem Teil Europas zum Glück ohnehin wenig Und dafür muss man sich auch eigentlich nur ansehen, was der Fluss dann über die Jahrhunderte nicht sonst noch an seinen Ufern alles abgelagert hat.

00:26:13: Weil die Römer sind ja da wirklich nur ein Beispiel von ganz, ganz vielen!

00:26:17: So viele Sprachen, Religionen... ganze Völker haben sich über die Zeit hierher verirrt.

00:26:22: und das beste Beispiel dafür liegt eben eigentlich auch genau da wo ich in diesem Abend den meiner Kajüter sitze und mein Fenster rausschaue weil mit Verdächt, da schaue ich auf einen Zipfelland Eigentlich zweieinhalb tausend Jahren gefühlt alle niedergelassen haben, die jemals davor beigekommen sind.

00:26:40: Dieser schon genannte Dobrutscher Es ist dieser Zipfel zwischen der letzten großen Donau-Biegung, wenn ich das vorstelle.

00:26:47: Der Fluss biegte dann irgendwann aus einer Ostwestrichtung weg in Richtung Norden und dann ins Delta Und sperrt dabei quasi dieses Stück Land zwischen sich und dem Schwarzen Meer ein.

00:26:57: Das ist eben die Dobritscher heute zum größten Teil romänisch im Süden auch noch ein bisschen pulgarisch und es leben wirklich alle möglichen Menschen immer noch hier.

00:27:06: Ich meine klar, Rumänen, Bulgarien, Bulgarinnen aber dazu Türken-Türkernen, TatarInnen die sind seit osmalischer Zeit hier aber auch Leute mit griechischen Vorfahren.

00:27:18: die haben auch schon in der Antike Handelsstätte gegründet und dann auch noch so ganz abstruse Sachen wie die sogenannten Lipovane.

00:27:26: Das sind so altgläubige russische Siedler, die sind da im achtzehnten Jahrhundert mal aufgetaucht weil sie vom Zahn verfolgt worden sind und auch die sind irgendwo im Schilf des Donau-Delters.

00:27:38: Die Dobrütter dieses kleine Ländchen zwischen Fluss und Meer dieser wie vorhin schon gesagt letzte Zipfelsteppengürtler eigentlich entlagen der letzten paar Kilometer der Donau.

00:27:48: Da ist eben wirklich so eine Art Ablagerung So ein Sediment gestaltet von Jahrhunderten der Bewegungen.

00:27:55: Ja und solche Semente werden wir auf dieser Reise auch immer wieder finden.

00:27:58: Ich denke da zum Beispiel auch eine versunkene osmanische Insel, irgendwo zwischen Rumänen und Serbien.

00:28:04: aber die Geschichte hebe ich mir noch auf weil ich glaube... Und damit habe ich den Bogen für heute denke ich wirklich ausgereizt.

00:28:12: Die Dobritscher davor mir und damit auch diese erste Folge haben ihre Aufgabe für heute erfüllt.

00:28:18: Wir wissen was für ein Fluss das hier ist?

00:28:25: aber auch getrennt hat, in einem komplizierten Zusammenspiel und in einem ständigen Hin- und Her zwischen Völkern und Sprachen und allem anderen dazwischen.

00:28:34: Ja und wie sich dieses Zusammenschiel dann weiter fortgesetzt hat?

00:28:38: Das werden wir uns dann nächste Woche ansehen!

00:28:41: Weil nachdem wir heute mal die schwierigste Vorarbeit geschafft haben – die Frühgeschichte und die Antike abgefügt haben – und diesem Fluss und seine Sedimente mal eingeführt haben, stürzen rein ins europäische Mittelalter.

00:28:54: Und damit langsam aber sicher auch in den Kern unserer Geschichte, nämlich der Geschichte dieser Narbe Europas und der Geschichte wie dieser Fluss schon bald zu einer epochalen Grenzlinie werden würde zwischen Christenheit und Islam.

00:29:10: Wenn du jetzt aber nicht darauf warten möchtest die gesamte Serie kannst du auch schon jetzt exklusiv im Dejaville Club hören also alle sechs Folgen auf einmal.

00:29:20: einen Link findest Du in der Folgenbeschreibung oder du gehst direkt auf www.reifkarbuschnik.com-club.

00:29:28: Ich möchte außerdem ganz besonders Johannes, Bastian, Alfred, Susanne und Walter danken die den Deshawik Club auf der höchsten Stufe als Magnaten unterstützen.

00:29:38: Danke euch!

00:29:39: Und dank gleich noch was Wichtiges für ich alle.

00:29:42: hoffentlich Am Ende dieser Serie wird es wie gewohnt natürlich auch einen Live Desharlog auf YouTube geben.

00:29:49: Das ist das Diskussionsformat, das Mitmach-Format von Déjà Vu, indem ich auf all eure Kommentare und Fragen eingehen will.

00:29:57: Und vor allem dann auch live im Chat mit euch in die Diskussion kommen will!

00:30:02: Wenn du da live dabei sein willst, dann merk dir am besten jetzt schon mal das Datum vor.

00:30:06: es wird am ersten Dezember sein um zwanzig Uhr.

00:30:10: Das ist genau eine Woche nach der letzten regulären Folge dieser Serie.

00:30:14: Und für eben diesen Dialog möchte ich dich auch gleich um deine Fragen und Kommentare bitten.

00:30:20: Was mich diese Woche besonders interessiert, als gemütlichen Einstieg.

00:30:24: Warst du schon mal in der Gegend die wir heute besprochen haben?

00:30:27: In Rumänien oder gar der Dobritscher?

00:30:30: und falls ja wie hast Du das Land und die Leute wahrgenommen – und falls nein ist das jetzt vielleicht auf Deiner

00:30:37: Liste?!

00:30:38: Ich würde mich sehr, sehr freuen von Dir zu hören deine Gedanken an auch mitnehmen zu können in den Dialog!

00:30:44: Schreib mir dafür liebend gern eine E-Mail an hallo at RalphKrabuschnick.com Und damit danke ich dir jetzt fürs Zuhören und fürs bis zum Schluss dabei sein, in dieser ersten Folge.

00:30:57: Wir hören uns dann hoffentlich nächste Woche wieder!

00:30:59: In einer pulgarischen Kleinstadt mit umso größerer Geschichte im letzten freien Bulgarischen Staat – und mitten im europäischen Mitleiter.

00:31:10: Kurz in unserem nächsten déjà vu...

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